Projekte regional

 Kreisweite Projekte

Qualifizierung für Pflegefachkräfte aus EU-und Drittländern
Kreissozialamt und START Zeitarbeit NRW informierten über berufliche Anerkennungsprüfung - Großes Besucherinteresse
Deutschlandweit und auch im Rhein-Sieg-Kreis werden dringend Fachkräfte für den Pflegebereich gesucht. Doch viele Zuwanderinnen und Zuwanderer, die in ihrem Heimatland über einen Berufsabschluss in der Kranken- oder Altenpflege verfügen, dürfen hier nicht im Beruf der Pflegefachkraft arbeiten, solange ihnen die Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses in Deutschland fehlt.
Wie diese Hürde zu überwinden ist, darüber informierten am 08.02.2012 das Kreissozialamt und die START Zeitarbeit NRW bei einer Veranstaltung im Siegburger Kreishaus. Wie groß das Interesse an diesem Thema ist, zeigte die große Anzahl von über einhundert Besucherinnen und Besuchern.
Kreissozialdezernent Hermann Allroggen verdeutlichte das Interesse des Rhein-Sieg-Kreises an einer Qualifizierung der vorhandenen Pflegefachkräfte entsprechend der in Deutschland festgelegten Standards: „Eine moderne Gesellschaftspolitik muss auf die Herausforderungen des demografischen Wandels reagieren.“
Unter welchen Voraussetzungen kann man eine Ausbildung in der Pflege absolvieren? Für wen ist die einjährige Qualifizierungsmaßnahme möglich? Wie sehen die berufspraktische Qualifizierung und die Vorbereitung zur Anerkennungsprüfung in der Kranken- und Altenpflege aus? Wie kann ich dies finanzieren? Über diese und andere Fragen zur Qualifizierung konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung bei den Referenten der START Zeitarbeit NRW informieren. Weiterhin informierten Referenten der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) zur berufstheoretischen Vorbereitung zur Anerkennungsprüfung. Beim Bildungswerk für Friedensarbeit Bonn konnten Interessierte mehr zum Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, das zum 1.4.2012 in Kraft tritt, erfahren und zur Anerkennungsberatung durch das Bildungswerk. Beim Fachseminar für Altenpflege Bonn gab es Informationen rund um das Berufsbild der Altenpflege und der dreijährigen Ausbildung zur Altenpflegefachkraft.
So erfuhren Interessierte beispielsweise, dass Bewerberinnen und Bewerber für die Anerkennungsprüfung während der Zeit der Qualifizierungsmaßnahme bei der START Zeitarbeit NRW einen Arbeitsvertrag mit der tariflichen Entlohnung als Pflegehilfskraft erhalten und für die Qualifizierungsmaßnahme freigestellt werden. In der Regel werden die Kosten hierfür von der Agentur für Arbeit übernommen. Für weitere Kosten hält START ein Qualifizierungsbudget vor.
Zwei Praxisberichte von Frauen aus der Ukraine, die sich in der Ausbildung zur Altenpflegerin beziehungsweise in der Qualifizierungsmaßnahme befinden, rundeten die Informationsveranstaltung ab.
Um das Thema auch weiter zu etablieren, ist geplant, Informationen im Integrationsportal www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de unter „Aktuelles / Projekte“ einzustellen
Alle, die Interesse haben, die Fachstelle Integration beim Rhein-Sieg-Kreis mit Informationen zum Einstieg ins Berufsleben für zugewanderte Pflegekräfte zu unterstützen, können sich unter integration@rhein-sieg-kreis.de melden. Gedacht ist an eine Veröffentlichung oder Verlinkung von Beratungsstellen, Angebote von Praktikaplätzen, Ausbildungsplätze (Angebote und Gesuche).
Informationen zur Qualifizierungsmaßnahme von start Zeitarbeit NRW finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.

Projekt: MiMi - Mit Migranten für Migranten
Ziel des Projektes ist es, mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsförderung und Prävention für Migrantinnen und Migranten anzubieten.
Wir gewinnen engagierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle Gesundheitsmediatoren und schulen sie.
Die Mediatoren informieren ihre Landsleute dann in der jeweiligen Muttersprache über das deutsche Gesundheitssystem sowie über weitere Themen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Zertifikate für Integrationslotsen in Meckenheim
8 Integrationslotsen haben im März 2012 ihr Abschlusszertifikat erhalten und werden über den Fachdienst für Integration und Migration und die Integrationsagentur des Caritasverbandes eingesetzt. Nähere Informationen finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.

Integration durch Sport
Integration ist eine wichtige, dauerhafte, politische und gesellschaftliche Aufgabe. Da der organisierte Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten einen wichtigen Platz in der Gesellschaft hat, ist er für eine langfristige Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in die Gesellschaft von herausragender Bedeutung.Zielgruppe des Programms sind die bereits in Deutschland lebenden, und für die kommenden Jahre zu erwartenden Spätaussiedler und weitere Zuwanderer sowie sozial benachteiligte Einheimische.
Ziele
- Den Dialog zwischen Zuwanderern und Aufnahmegesellschaft zu erleichtern
- Die Akzeptanz unterschiedlicher Kulturen, ihrer Sitten und Lebensstile zu fördern
- Soziales Engagement im Sportverein zu stärken
- Langfristige Integrationsstrukturen zu etablieren, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind
- Die Qualifikation und Information von Zuwanderern im und durch den Sport zu fördern
-- Integration als Querschnittsaufgabe begreifbar zu machen
- Die Initiierung und den Ausbau von Netzwerken aller beteiligten Partner zu unterstützen
Vereine, die an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind, wenden sich bitte an die Sportjugend Rhein-Sieg. Veranstaltungen:
Fortbildung "Sport interkulturell" 16./17 Juni 2012
Das Seminar richtet sich an Übungsleiter, Vereinsvorsände und Interessierte aus anderen Bereichen. Weitere Informationen finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.
Gemeinsam mit dem SSB Bonn bietet die Sportjugend Rhein-Sieg eine weitere Übungsleiterausbildung speziell für Frauen mit Migrationshintergrund an. Die Ausbildung startet am 01.09.2012.
Weitere Informationen finden Sioe im Infoblock auf der rechten Seite



Bad Honnef und Königswinter

Job-Treff des Jugendmigrationsdienstes Bonn - Dienstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstags von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Träger: Heimstatt Bonn, Kölnstr. 6, 53111 Bonn
Ansprechpartnerinnen
Frau Al Hashash und Frau Sauer, Tel.: 0228/639696, s.al_hashash@heimstatt-bonn.de
Ziel
Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre bei der Berufs- und Arbeitsfindung, Hilfe beim Verfassen von Bewerbungen


Hennef

Ausbildung von Integrationspaten
Träger: Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung, VESBE e.V.
Ansprechpartnerin
Gabi Al-Barghouthi, Tel: 02242/8741920, g.al-barghouthi@vesbe.de
Ziel
Basis- und Fortgeschrittenenkurs mit dem Ziel "Integrationspaten" auszubilden
Ausrichtung
Stadt Hennef
Ende des Projekts
31.12.2010

EU-Grundvig-Lernpatenschaft "Building a House of Diversity"
Träger: Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung, VESBE e.V.
Ansprechpartnerin
Gabi Al-Barghouthi, Tel: 02242/8741920, g.al-barghouthi@vesbe.de
Ziel
Sensibilisierung von Multiplikatoren aus Verwaltung, Politik, sozialer Arbeit für die Belange von Migrantinnen und Migranten
Ausrichtung
Rhein-Sieg-Kreis
Ende des Projekts
31.05.2011

INTERKULT
Wippenhohner Str. 16, 53773 Hennef
Träger: Stadt Hennef
Ansprechpartnerin
Frau Bigge, Tel: 02242/888130, Interkult@hennef.de
Ziel
Interkulturelle Beratungs- und Begegnungsstätte der Stadt Hennef, Kriseninterventionen, Begleitung bei Behördengängen, Frauenangebote
 

Meckenheim

Der Fachdienst für Integration und Migration und die Integrationsagentur des Caritasverbandes  setzen ausgebildete Integrationslotsen ein. Nähere Informationen finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite. 

Niederkassel

Elternrat
Premnitzerstr. 2, 53859 Niederkassel
Träger: Türkisch-Islamische Moschee e.V.
Ansprechpartnerin
Frau Müller, Tel: 02208/910396
Ziel
Hilfestellung bei Schulproblemen, Kontaktaufnahme zu Schulen, ehrenamtliche Übersetzungshilfen, Unterstützung bei familiären Problemen unterschiedlicher Art

Rheinbach

Förderkreis Integration durch Sport
Münstergäßchen 7, 53359 Rheinbach
Träger: Förderkreis Integration durch Sport
Ansprechpartner
Dr. Klaus-U. Ebmeyer, Tel.: 02226/8959333, ebmeyer.rheinbach@freenet.de
Ziel
Integration durch Sport, Informationen über Ausbildung und Beruf, Hilfe bei Sprachdefiziten, Kooperation mit Schulen, Unterstützung des RSV Rheinbach
 
Siegburg

Kindertagesstätte "Arkadas"
Träger: Deutsch-Türkischer Freundschaftsverein
Leiterin:
Monika Stellbogen
Tel.: 02241/590181, kita.arkadas@lycos.de
Martin-Opitz-Str.1
53721 Siegburg

 

 

 

Projekte überregional

MIGRApolis Deutschland ist ein Projekt/Internetportal des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. und der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn/Integrationsagentur im Evangelischen Kirchenkreis Bonn. Das Projekt wird von etwa 50 ehrenamtlich aktiven Personen betreut und unterstützt.
MIGRApolis Deutschland ist
- aktuell
- interkulturell
- mehrsprachig
- interaktiv
- multimedial
Das Projekt fördert den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema: "Migration und interkulturelles Zusammenleben". Durch MIGRApolis Deutschland wird ein medialer Raum gegeben, in dem Migrantinnen und Migranten sowie Deutsche unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft und ihrer Religion eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft entwickeln können. MIGRApolis Deutschland schafft ein mediales Forum für Erwachsene und Jugendliche, in dem sie ihre Fragen und Probleme barrierefrei zur Diskussion stellen und sich zu Wort melden können. Die Ergebnisse werden in Projekten umgesetzt, die ein Miteinander fördern und das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft gestalten.

Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratung
Ein neuer Leitfaden soll Lehrkräfte an Schulen in Deutschland im Umgang mit dem Thema Zwangsverheiratungen sensibilisieren. Staatsministerin Maria Böhmer hat die Broschüre jetzt der Kultusministerkonferenz vorgestellt. Erarbeitet hat die Integrationsbeauftragte die Publikation gemeinsam mit den Mitgliedern einer offenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe.
Der Leitfaden soll das Schulpersonal auf die Thematisierung von Zwangsheirat in der Schule vorbereiten und ihm ermöglichen, gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie potenziellen Opfern die richtige Ansprache zu finden. "Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung, die es mit aller Entschiedenheit zu bekämpfen gilt", betonte Böhmer.
"Bereits bestehende Hilfsangebote für von Zwangsheirat bedrohte junge Frauen und Männer erreichen die Opfer vielfach zu spät oder gar nicht. Gerade an diesem Punkt kann Schule eine wichtige Funktion erfüllen. Aufmerksame und sensibilisierte Lehrkräfte können möglicherweise erste Anzeichen für eine drohende Zwangsheirat frühzeitig erkennen und den Schülerinnen und Schülern adäquate Hilfe anbieten. Lehrerinnen und Lehrer sind Vertrauenspersonen und damit wichtige Ansprechpartner für von Zwangsheirat betroffene Jugendliche", erklärte Staatsministerin Böhmer.
Der Leitfaden gibt Schulen und dem Schulpersonal konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen. So werden beispielsweise Warnsignale genannt, die darauf hindeuten könnten, dass eine Schülerin oder ein Schüler von Zwangsheirat bedroht ist. Zugleich wird aufgezeigt, ob und wann ein Gespräch mit den Eltern von Betroffenen sinnvoll ist oder wann das Jugendamt eingeschaltet werden sollte. Der Leitfaden enthält darüber hinaus Literaturhinweise zum Thema Zwangsheirat und Adressen von Beratungsstellen.
Weitere Informationen siehe Infoblock auf der rechten Seite.

JAAU – das Portal für Jugend, Arbeit und Ausbildung ist ein Internetservice des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes NRW finanziert wird. Es wendet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, an Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und an Auszubildende. Lehrerinnen und Lehrer und andere Multiplikatoren können die Seiten zur Unterstützung von Jugendlichen bei Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche nutzen.
Zu den Themen „Beruf wählen“, „Ausbildungsstelle finden“ und „In der Ausbildung“ werden kommentierte Links gesammelt und ständig aktualisiert. Auf Veranstaltungen und andere Neuigkeiten weist die Startseite hin. Ergänzt wird das Angebot durch Reportagen von Jugendlichen während der Berufswahl, bei der Ausbildungssuche und in der Ausbildung. Die Serviceseiten bieten eine A bis Z-Liste mit wichtigen Begriffserklärungen und den Zugang zum Broschürenservice der NRW-Landesregierung.