Kurzaufenthalte

Auch wenn Sie sich nur kurz in Deutschland aufhalten möchten, brauchen Sie - bis auf einige Ausnahmen - ein Visum.
• Besuchsvisum
• Geschäftsvisum
Ein Kurzaufenthalt darf nicht länger als 3 Monate dauern. In dieser Zeit dürfen Sie keine Erwerbstätigkeit ausüben. Allerdings können Sie natürlich bei einem Geschäftsbesuch im Auftrag einer ausländischen Firma an einer geschäftlichen Besprechung teilnehmen.
Ein Visum bekommen Sie bei der deutschen Vertretung (Konsulat oder Botschaft) im Ausland. Ob Sie ein Visum beantragen müssen und was Sie dafür brauchen, finden Sie auf den rechts hinterlegten Internetseiten des Auswärtigen Amtes.

Besuchsvisum
Wenn Sie ausländische Gäste einladen, die ein Besuchsvisum brauchen und über keine ausreichende Solvenz verfügen, ist es erforderlich, eine sogenannte Verpflichtungserklärung bei der Ausländerbehörde abzugeben. Darin müssen Sie unter anderem erklären, dass Sie alle Kosten, die während des Besuches Ihres Gastes entstehen könnten, übernehmen, beispielsweise, wenn Ihr Gast krank wird und dies nicht von der erforderlichen Krankenversicherung übernommen wird.

Bitte beachten Sie hierzu die ergänzenden Hinweise im Infoblock auf der rechten Seite.

Geschäftsvisum
Wer als Unternehmerin oder Unternehmer jemanden einladen möchte (z.B. zu Verhandlungen), kann auf einem Briefbogen der Firma formlos seine Bereitschaft zur Übernahme aller Kosten erklären. Die Unterschrift muss in diesem Fall beglaubigt werden.
Ein Besuchs- oder Geschäftsvisum wird als "Schengen-Visum" erteilt. Mit einem gültigen Schengen-Visum können Sie in alle Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien) reisen.