Info

Ansprechpartner

Erklärfilm: Kein Abschluss ohne Anschluss

Ausbildung im Unternehmen

BerufsAbitur - duale Berufsausbildung und Abitur

Start in die Berufsausbildung

Elternratgeber "Ausbildung in Deutschland"

Förderung intensiver Berufsorientierung an Schulen im Rhein-Sieg-Kreis (FiBo)


Berufsorientierung

Oft bringen zugewanderte Menschen Bilder und Erfahrungswerte aus ihren Herkunftsländern mit, wenn es um Berufsausbildung, Verdienstmöglichkeiten und Karriereerwartungen geht. Die sozialen und wirtschaftlichen Erwartungen, die zum Beispiel an eine akademische Ausbildung geknüpft sind, können sich erheblich von unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit unterscheiden. Berufsberatungen und Berufsinformationsveranstaltungen sollen auf diese Vorstellungen eingehen, bevor sie die Kriterien und Abläufe der dualen Ausbildung ansprechen. Hierbei sind sowohl die Eltern als auch die Jugendlichen gleichermaßen als Zielgruppe zu verstehen. Unter Einbeziehung von Wirtschaft und den entsprechenden Verbänden kann ein erfolgreicher Übergang in den Beruf gelingen. Daher ist es dringend erforderlich, dass diese Partner sehr früh in den Berufsfindungsprozess eingebunden werden. Hier werden gemeinsame Formate wie im Bündnis für Fachkräfte an die Bildungseinrichtungen als mögliche Vermittlungsinstanzen zwischen den Erwartungshaltungen von Jugendlichen und deren Eltern auf der einen, und Betrieben sowie Studieneinrichtungen auf der anderen Seite herangetragen.

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Die Landesregierung NRW möchte den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nachhaltig zu verbessern. Dazu wurde ein Übergangssystem eingeführt, das alle Schülerinnen und Schüler  einen guten, zielgerichteten Start in Ausbildung oder Studium ermöglichen soll. Junge Menschen sollen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium rerhalten, um unnötige Warteschleifen zu vermeiden. (Basisinformationen)

Durch die Berufs- und Studienorientierung sollen jungen Menschen zu für sie passenden Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und ihre eigenen Vorstellungen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten abgleichen.
Ab Jahrgangsstufe 8 begleiten sie den Übergangsprozess und zeigen Ausbildungs- oder alternative Anschlusswege auf. Einbezogen sind alle Schulformen, von der Förderschule bis zum Gymnasium. (Potenzialanalyse für die systematische Berufs- und Studienorientierung)

Auch neu zugewanderte Jugendliche sollen von dieser Art der Berufsorientierung profitieren. Deshalb wurde das System KAoA kompakt für die Internationalen Förderklassen an den Berufskollegs entwickelt, um die Potentiale der dort unterrichteten Jugendlichen zu erfassen und mit ihnen gemeinsam den weiteren Weg in Ausbildung und Beruf zu planen.

Weitere Informationen über das Regionale Bildungsbüro (RBB) des Rhein-Sieg-Kreises
Übergang Schule-Beruf im Rhein-Sieg-Kreis
Richtlinie zur Förderung intensiver Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler an Schulen im Rhein-Sieg-Kreis (FiBO)               

BerufsAbitur - duale Berufsausbildung und Abitur
Das BerufsAbitur verbindet zwei Abschlüsse, den Gesellenbrief und das Abitur, zu einem vierjährigen Bildungsgang.
Weitere Informationen im Info-Block auf der rechten Seite.

Ausbildung im Unternehmen - wie funktioniert dies in Deutschland?
Informationsbroschüren über berufliche Perspektiven in Deutschland in Arabisch, Farsi, Pashtu und Tigrinya geben einen kurzen Überblick, wie Ausbildung in Deutschland abläuft, wer für das Thema Ausbildung zuständig ist und wo es weitere Informationen rund um das Thema Berufsausbildung gibt.
Die PDF-Dateien finden Sie im Info-Block auf der rechten Seite.
Weitere Informationen hier.

Tipps in Clips: Videos zur Ausbildung von Geflüchteten
Unterschiedliche Erwartungen und Wertvorstellungen oder einfach nur sprachliche Missverständnisse können zu Schwierigkeiten führen, wenn Unternehmen Geflüchtete ausbilden. Die Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf (überaus) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bietet ab sofort zur Unterstützung des Berufsbildungspersonals kurze Video-Filme an, in denen Konfliktsituationen im Zusammenhang mit Sprache und Kultur aus der Sicht von Ausbildenden, aber auch von Auszubildenden dargestellt werden. Mit den Filmen sollen Verantwortliche und Interessierte für das Thema gewonnen und sensibilisiert werden.
Weitere Informationen hier.

Hinweise für Unternehmen
Zugewanderte Menschen sollen möglichst schnell in das Arbeitsleben integriert werden. Praktika und Ausbildungsgänge sind teilweise schon während der Anerkennungsverfahren Zuflucht suchender Menschen möglich und erwünscht. Einige Unternehmen beschäftigen daher schon heute Zuflucht suchender Menschen in unterschiedlichen Konstellationen. Sie müssen natürlich wie alle Beschäftigten in die Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes einbezogen werden, vor allem und zuerst müssen sie unterwiesen werden. Bei vielen zugewanderten Menschen spielen dabei sprachliche Probleme eine Rolle.
Ohne Sprache, jedoch anschaulich und eingängig, zeigen Trickfilme oder Bilder richtiges Verhalten in Gefährdungssituationen am Arbeitsplatz.
Weitere Informationen hier.

Hilfe für Beratungsstellen
Der Zugang von Flüchtlingen und anderen Ausländern und Ausländerinnen mit einem humanitären Aufenthaltsstatus zu Arbeitsmarkt und Sozialleistungen stellt sich in der Praxis für erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beratungsstellen, aber auch in Behörden und anderen Einrichtungen immer wieder als recht kompliziert dar.
Weitere Informationen hier.

Individuelle Beratungsangebote

KAUSA
Ansprechpartner/innen:
Hafize Sağlam,Tel: 0228 - 8163183, Email: hafize.saglam[@]obs-ev.de   
Nissrin Emir-Dilbar, Tel: 0228 - 8163184, Email: nissrin.emir-dilbar[@]obs-ev.de
Christiane Wasmann, Tel: 0228 - 8163185, Email: christiane.wasmann[@]obs-ev.de

Beratungsangebot vor Ort:
Termine:
Volkshochschule Bonn (VHS): jeden Dienstag in der Zeit -13:00  -17:00 Uhr
Integration Point der Stadt Bonn: jeden Donnerstag in der Zeit -8:00 - 17:00 Uhr

AsA
Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V
Godesberger Straße 51, 53175 Bonn

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 11.00 - 19.00 Uhr

Während der Öffnungszeiten auch telefonisch erreichbar:

Telefon:
0228 - 9691816 (Zentrale und Beratungszentrum)
0228 - 9659283 (Bewerbungszentrum)
0228 - 9659485 (Lernzentrum)

Email: geschaeftsstelle@asa-bonn.org

Förderung intensiver Berufsorientierung an Schulen im Rhein-Sieg-Kreis (FiBo)
Das Regionale Übergangsmanagement Schule-Beruf hat das Ziel, junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Dazu gehören individuelle Beratungs- und Unterstützungsangebote, um zu verhindern, dass Jugendliche im Übergangsprozess verloren gehen.

Ein erfolgreicher Übergang ins Berufsleben ist die Grundlage für weitere Lebensbereiche, hat hohe gesellschaftliche Relevanz und trägt dazu bei, dem Fachkräftebedarf in der Region Rechnung zu tragen. Näheres in der Richtlinie.

Projekt zur Förderung der Berufswahlorientierung bei Jugendlichen aus türkischen Migrantenfamilien (FIBO)
Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund sind allgemein beim Übergang Schule-Beruf vielen Hürden ausgesetzt, die sie meist allein nicht bewältigen können. Für die erfolgreiche Integration und für eine zukunftsfähige Gesellschaft ist gerade die gezielte Förderung von Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen keine Ausbildung beginnen können, wichtig. Sie bei der beruflichen Qualifizierung und frühzeitigen Berufsorientierung zu unterstützen, ist unser Anliegen.
Weitere Informationen hier.

überaus – Fachstelle für Übergänge in Ausbildung und Beruf
Dieses Angebot des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wendet sich an praktisch Tätige, an regionale Akteure, konzeptionell Interessierte und politische Entscheider in den Handlungsfeldern am Übergang Schule - Beruf.
Diese reichen von der Berufsorientierung über die individuelle Begleitung und Qualifizierung am Übergang bis hin zur Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung.
Weitere Informationen hier.

Praktikumsdatenbank für Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive
Betriebe, die einen Praktikumsplatz für Geflüchtete anbieten möchten, können sich an der Aktion Integrationsbetriebe in NRW beteiligen. Dazu tragen sie einfach ihre Kontaktdaten in einer Datenbank ein.
Die Vermittlung erfolgt anschließend durch die Integration Points bei der Bundesagentur für Arbeit sowie durch die Partner des IQ Netzwerks NRW, die in der Flüchtlingsberatung tätig sind.
Weitere Informationen hier.

Berufliche Bildung und Qualifizierung für junge Geflüchtete
Die vorliegende Broschüre „Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft - Praxis gestalten“ ermöglicht Einblicke in bereits bestehende Bildungsangebote, Konzepte und Fördermaßnahmen des Bundes und der Länder in den Bereichen Sprachförderung, Berufsvorbereitung und anerkannte Berufsausbildung.
Weitere Informationen und Downloads hier.

Informationen zum Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte hier.