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Förderung für Geflüchtete und SpätaussiedlerInnen
Zufluchtsuchende Menschen und SpätaussiedlerInnen beantragen bei der Bildungsberatung GF-H die Zulassung zur Förderung nach den Richtlinien Garantiefonds Hochschulbereich (RL-GF-H). Die Anmeldung kann online oder mithilfe des ausgedruckten GF-H-Fragebogens (Postweg oder Fax) erfolgen.
Eine Zulassung zur Förderung ist nur in Zusammenhang mit einer Beratung und Bildungsplanung möglich. Der Antrag auf Förderung muss spätestens zwei Jahre nach Einreise erfolgen. Flüchtlinge, deren Statusanerkennungsverfahren zwei Jahre oder länger dauerte, können den Antrag auf Förderung noch innerhalb des ersten Jahres nach Anerkennung als Flüchtling stellen. Die Zulassung zur Förderung muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres der Antragsteller/-innen erfolgen. Die Förderung endet in der Regel nach 30 Ausbildungsmonaten.
Bildungsberatungsstellen: hier

Stipendien nach den RL-GF-H werden als Individualbeihilfen für folgende Maßnahmen geleistet:

  • Deutschintensivsprachkurse (Abschlussziel C1 GER, bei Studienbewerber/-innen auch TestDaF oder DSH)
  • Englischintensivkurse für Studienbewerber/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung ohne Englischvorkenntnisse (Abschlussziel B1/B2 GER)
  • Sonderlehrgänge zum Erwerb der Hochschulreife
  • Studienkollegs und Vorbereitungskurse zum Studienkolleg

Die Stipendien können beinhalten:

  • Unterrichtskosten (soweit nicht durch die Länder getragen)
  • Kosten des Lebensunterhalts (nach § 13 Abs. I Nr. 2 BAföG)
  • Unterkunftskosten
  • Fahrtkosten

Die vorliegenden Richtlinien Garantiefonds Hochschulbereich wurden im September 2016 veröffentlicht. Sie treten am 01. Januar 2017 in Kraft.

Koordinierungsstelle Garantiefonds Hochschulbereich (GF-H)Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V.
Carl-Mosterts-Platz 1,40477 Düsseldorf
Tel.: 0211 94485-29, Email: bildungsberatung@jugendsozialarbeit.de
Weitere Informationen hier.

Hochschulzugang und Studium von Flüchtlingen
Die deutschen Hochschulen und Studentenwerke können auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Integration von ausländischen Studierenden am Hochschul- und Forschungsstandort Deutschland zurückblicken. Die Integration von Flüchtlingen in Angebote zur Studienvorbereitung und das reguläre Studium stellt Hochschulen und Studentenwerke allerdings oftmals vor zusätzliche Herausforderungen und bringt neue Fragen mit sich.
Welchen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Regelungen unterliegen Flüchtlinge, die ein Studium aufnehmen wollen? Was gilt es, hinsichtlich Zulassung und Immatrikulation bei Flüchtlingen zu berücksichtigen? Auf welche Möglichkeiten der Studienförderung können Flüchtlinge zurückgreifen? Gibt es Hilfsangebote, die traumatisierte Flüchtlinge in Anspruch nehmen können? Dazu werden die wichtigsten Handlungsfelder in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen an Hochschulen beleuchtet. Ausgehend vom asyl- und aufenthaltsrechtlichen Rahmen und relevanten Schnittstellen im Asylverfahren werden wichtige Schritte zur Integration ins Hochschulstudium sowie hochschul-, arbeits- und sozialrechtliche Regelungen im Überblick dargestellt.
Zum Download hier.

Als Flüchtling In Nordrhein-Westfalen studieren? - Das ist möglich!
Sie sind aus Ihrem Heimatland geflohen, mussten Ihr Studium abbrechen oder Ihren Beruf aufgeben? Sie würden gerne in Nordrhein-Westfalen studieren, wissen aber nicht, ob das möglich ist? Die AnsprechpartnerInnen der Hochschulen NRW helfen Ihnen. Sie unterstützen Sie, wenn es um die Voraussetzungen für ein Studium in NRW geht, beraten Sie bei der Frage nach schulischen und sprachlichen Qualifikationen sowie eventuell notwendigen Bildungsmaßnahmen. Sie können Ihnen in der Regel einen Überblick über studienvorbereitende Angebote wie Sprachkurse oder Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule geben. In besonderen Fällen, z.B. wenn Sie aktuell keine Originalzeugnisse über Ihre Schulbildung, Ihr bisheriges Hochschulstudium oder Ihre berufliche Qualifikation vorweisen können, suchen die Kontaktpersonen in den Hochschulen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen.
Weitere Informationen hier

Förderprogramm zum Erwerb des Hochschulzugangs für geflüchtete Menschen
Das Programm WELCOME Pre-Studies Program Integra der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) richtet sich an Geflüchtete, die in Deutschland studieren wollen und deren Abiturzeugnis aus dem Heimatland nicht anerkannt wird.
Über die FHM können sie eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Das Programm ist kostenlos, Voraussetzungen sind die ausländische Hochschulreife und das B1 Deutsch Niveau. Der nächste Durchlauf startet im Oktober 2017 in Pulheim.
Weitere Informationen hier.

Bachelor-Studium für Geflüchtete
Die non-profit Organisation „Kiron Open Higher Education” ermöglicht Geflüchteten Menschen den Zugang zu Hochschulbildung. Das Lernmodell von Kiron besteht aus durchschnittlich zwei Jahren Onlinestudium und einem Präsenzstudium von weiteren zwei Jahren an einer Partnerhochschule, am Ende steht ein Bachelorabschluss.
Die Studierenden können bei Kiron zwischen den fünf komplett gebührenfreien Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Maschinenbau, Soziale Arbeit und Politikwissenschaft wählen.
Weitere Informationen hier.