Info
Mädchen und Frauen
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt."
Der Anspruch des Grundgesetzes in Artikel 3 ist bis heute ein wichtiges Ziel, im täglichen Leben ist dieses Ziel in vielen Bereichen noch nicht vollständig erreicht. Dies gilt auch im Besonderen für die Gleichberechtigung von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Verwirklichung des Gleichstellungsgedankens ist dabei ein Prüfstein gelungener Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen.
Viele Organisationen und Initiative unterstützen Frauen und Mädchen auf ihrem Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Die Unterstützung , Beratung und Hilfe bezieht sich dabei auf verschiedene Lebensbereiche und Notsituationen.
Beratung und Unterstützung im Rhein-Sieg-Kreis
Gleichstellungsbeauftragte im Rhein-Sieg-Kreis
Auftrag und Ziel der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises und der Gleichstellungsbeauftragten in den Städten und Gemeinden ist die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, auch mit Zuwanderungsgeschichte. Angestrebt wird die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männer am wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Leben. Unabhängig von Herkunft oder Geschlecht soll die Möglichkeit gegeben werden, das eigene Potential zu entfalten und ihre Ressourcen einzubringen. Die Aufgabe der Integration fordert, die Vielfalt der Gesellschaft zu fördern und ein Zusammenleben in gegenseitiger Toleranz, Akzeptanz und Unterstützung zu stärken. Die Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis beraten Frauen und Mädchen auch in Notsituation und unterstützen sie bei der Suche nach einer geeigneten Hilfe. Im Infoblock erhalten Sie weitere Informationen!
Darüberhinaus gibt der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis regelmäßig im Frühjahr und Herbst eine Veranstaltungsbroschüre „Betrifft Frauen“ heraus. Hier bieten die Gleichstellungsbeauftragten Veranstaltungen für Frauen aus den verschiedensten Themenbereichen an. Das Programm erhalten sie bei den Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden oder im Infoblock.
Zum Schutz der Betroffenen hat der Gesetzgeber das Gewaltschutzgesetz erlassen. Die Polizei kann eine Person, von der eine Gefahr ausgeht, sofort aus der Wohnung der gefährdeten Person verweisen. Die Polizei ist ermächtigt solche „Platzverweise“ für mehrere Tage vorzunehmen, damit die Opfer in dieser Zeit Beratung in Anspruch nehmen können.
Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser
Frauenzentrum Troisdorf e.V.
Hospitalstr. 2
53840 TroisdorfTel.: 02241-722250
Mail: Frauenzentrum.Troisdorf@t-online.de
http://www.frauenzentrum-troisdorf.de/
Frauenzentrum Bad Honnef / Königswinter,
Hauptstr. 20,
53639 Bad Honnef,
Tel.: 02224 – 10548,
Mail: info@frauenzentrum-badhonnef.de
Das Frauenhaus des Rhein-Sieg-Kreises erreichen Sie unter der Telefonnummer 02241-330194
Das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen Troisdorf / Much e.V. unter der Telefonnummer: 02241 -1484 934
Für Frauen und Mädchen, die von Zwangsverheiratung bedroht sind, ist Unterstützung und Hilfe von in diesem Bereich erfahrenen Institutionen besonders wichtig. Der Flyer Zwangsheirat informiert über erste Anzeichen und Gefahren von Zwangsverheiratungheirat und enthält Adressen von Institutionen, die spezielle Hilfen anbieten.
Im „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis“ treffen sich regelmäßig Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Hilfeinstitutionen des Rhein-Sieg-Kreises.
Neben Fachveranstaltungen zu Themen von häuslicher Gewalt ist die Vernetzung der Mitglieder ein großes Anliegen. Die persönlichen Kontakte und das Wissen um die Aufgabengebiete anderer Mitglieder des Runden Tisches haben zu einer Intensivierung und Verbesserung der Arbeit beigetragen.
Informationen bei : Irmgard Schillo, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53705 Siegburg, Telefon:02241-132172 Mail: irmgard.schillo@rhein-sieg-kreis.de
Die Mitglieder des „Arbeitskreis Opferschutz Bonn/Rhein-Sieg“ engagieren sich in ihrer Arbeit für den Schutz von Opfern von Gewalt. (Information bei Irmgard Schillo)
In der kontinuierlichen Arbeit des Arbeitskreises ist das Projekt ASS – Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat“ entwickelt worden. Frauen, Jugendliche und Kinder, die Opfer einer Sexualstraftat geworden sind, haben die Möglichkeit neben der medizinischen Hilfe in Kliniken im Bereich Bonn/Rhein-Sieg die Spuren der Gewalttat sichern zu lassen. Häufig sind die Opfer zum Zeitpunkt der Tat nicht sicher, ob sie Anzeige erstatten wollen. Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit die anonym archivierten Spuren zu einem späteren Zeitpunkt (bis zu 10 Jahren) zur Beweisführung heranzuziehen.
Den Flyer "Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat“" finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.
Rückkehr in den Beruf
Für viele Frauen ist die Rückkehr in den Beruf ein wichtiges Thema. Wie kann die Rückkehr nach einer längeren Familienzeit erfolgreich gelingen?
Wenn Sie Ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben, um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen, dann stellen sich bei der Rückkehr in die Arbeitswelt viele Fragen und es sind einige Hürden zu überwinden. Dabei werden Sie nicht allein gelassen.
Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises unterstützen Sie gerne bei den ersten Schritten zurück in den Beruf.
Die Liste der Gleichstellungsbeauftragten ist im rechten Infoblock zu finden.
Weitere Hinweise zum Wiedereinstieg gibt es auf folgenden Internetseiten:
Forum W, eine gemeinsame Initiative des nordrhein-westfälischen Frauenministeriums und des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums will Mut machen für den beruflichen Wiedereinstieg. Das Internetportal www.wiedereinstieg.nrw.de bietet ein umfangreiches Informations- und Serviceangebot. Sie erhalten dort tatkräftige Unterstützung!
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet ebenfalls auf einer eigenen Internetseite Unterstützung an. Sie können einen Wiedereinstiegscheck durchlaufen und erhalten anschließend Ihre persönliche Infomappe zum Thema Wiedereinstieg.
Für Menschen mit Migrationshintergrund ist die Internetseite www.migra-info.de besonders interessant. Hier finden Sie Hinweise, Material und Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Arbeiten in Deutschland, z.B. zur Anerkennung von früheren Berufsausbildungen und Berufsabschlüssen aus dem Herkunftsland.







