Seniorinnen und Senioren

Der Anteil älterer und sehr alter Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt; die Lebenserwartung nimmt weiter zu. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stellen die Gruppe in der Altenbevölkerung dar, die am schnellsten wächst. Diese bilden dabei keine einheitliche Gruppe, sondern stammen aus sehr unterschiedlichen Herkunftsländern. In Nordrhein-Westfalen rangieren die Älteren mit türkischer Herkunft an erster Stelle, die zweitgrößte Gruppe bilden Zuwanderinnen und Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien, gefolgt von Senioren aus Italien, Grichenland und den Niederlanden.
Noch sind ältere Migrantinnen und Migranten eine in Zahlen gemessene relativ kleine Gruppe innerhalb der älteren Menschen (Schätzung IT NW 2009 - 7000 Personen für den Rhein-Sieg-Kreis), ihr Anteil nimmt jedoch überproportional zu.
Auch wenn immer mehr Menschen  im Alter aktiv bleiben, erhöht sich andererseits auch der Unterstützungsbedarf; insbesonders im Bereich der Hochaltrigen. Seniorinnen und Senioren benötigen daher im Alter Angebote und Hilfen, die zu ihrer speziellen Lebenssituation passen.
Die auf der rechten Seite aufgeführten Informationen richten sich an ältere Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.

Kontakt:
Gerontopsychiatrische Ambulanz, LVR-Klinik Bonn
Behandlungszentrum St. Johannes-Hospital
Kölnstraße 54, Bonn
Sekretariat: Tel.: 0228 - 701 7202 oder – 7204,, Email: gpz-bonn@lvr.de
 

Kultursensible Altenhilfe
Die vielfältigen Angebote des Forums für eine kultursensible Altenhilfe sind eine Bereicherung für die beteiligten Einrichtungen und Dienste. Seit Oktober 2004 können interessierte Einrichtungen verschiedene Koffer mit Tipps und Informationen, mit Schulungsangeboten und Weieterbildungsmöglichkeiten ausleihen .

 
Die Internetseite   "Landesstelle Pflegende Angehörige" informiert und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Pflege. Die Checkliste "Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege" ist  sogar in 6 Sprachen  türkisch, russisch, polnisch, serbisch, bosnisch und kroatisch übersetzt.

Informationen zur Pflegebegutachtung Die Information der gemeinschaft der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) erklärtz, wie Betroffene sich auf einen Hausbesuch zur Pflegebegutachtung vorbereiten können, wenn diese bei ihrer Krankenkasse einenAntrag auf Leistungen aus der Pflegevesicherung gestellt haben, Diese Information gibt es in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Griechisch, POlnisch, Russisch, Kroatisch und Italienisch. Der Flyer kann in den angegebenen Sprachen hier heruntergeladen werden.

Wichtige Infos enthält eine Informationsseite zum Thema „Demenz“ für Betroffene, Angehörige, Pflegende und Ärzte/ Ärztinnen und Übersetzungen in die russische und türkische Sprache. 
Hinsichtlich der Angebote für Menschen mit Demenz im Rhein-Sieg-Kreis gibt es zahlreiche Hinweise auf Angebote im Gesundheitsportal des Rhein-Sieg-Kreises.