Mädchen und Frauen

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt."
Der Anspruch des Grundgesetzes in Artikel 3 ist bis heute ein wichtiges Ziel, im täglichen Leben ist dieses Ziel in vielen Bereichen noch nicht vollständig erreicht. Dies gilt auch im Besonderen für die Gleichberechtigung von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Verwirklichung des Gleichstellungsgedankens ist dabei ein Prüfstein gelungener Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen.


App RefuShe
Mit einer in Deutschland einzigartigen App verstärkt Nordrhein-Westfalen sein Engagement für geflüchtete Frauen: „RefuShe“ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können. Mehr Info im Infoblock auf der rechtenseite
Viele Organisationen und Initiative unterstützen Frauen und Mädchen auf ihrem Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Die Unterstützung , Beratung und Hilfe bezieht sich dabei auf verschiedene Lebensbereiche und Notsituationen.
"Geh deinen Weg"
Deine Rechte als Frau in Deutschland“ – Infoflyer für weibliche Flüchtlinge
Weitere Informationen finden Sie im Info-Block auf der rechten Seite.

Frauenbueros NRW bietet immer aktuelle Informationen für Gleichstellungsbeauftragte.
weitere infos hier

Hilfe, Beratung und Unterstützung bieten:
Gleichstellungsbeauftragte im Rhein-Sieg-Kreis
Auftrag und Ziel der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises und der Gleichstellungsbeauftragten in den Städten und Gemeinden ist die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, auch mit Zuwanderungsgeschichte. Angestrebt wird die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männer am wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Leben. Unabhängig von Herkunft oder Geschlecht soll die Möglichkeit gegeben werden, das eigene Potential zu entfalten und ihre Ressourcen einzubringen. Die Aufgabe der Integration fordert, die Vielfalt der Gesellschaft zu fördern und ein Zusammenleben in gegenseitiger Toleranz, Akzeptanz und Unterstützung zu stärken. Die Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis beraten Frauen und Mädchen auch in Notsituation und unterstützen sie bei der Suche nach einer geeigneten Hilfe.
Weitere Informationen finden Sie im Info-Block auf der rechten Seite.

Darüberhinaus gibt der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis regelmäßig im Frühjahr und Herbst eine Veranstaltungsbroschüre „Betrifft Frauen“ heraus. Hier bieten die Gleichstellungsbeauftragten Veranstaltungen für Frauen aus den verschiedensten Themenbereichen an. Das Programm erhalten sie bei den Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden oder im Infoblock auf der rechten seite.

Zum Schutz der Betroffenen hat der Gesetzgeber das Gewaltschutzgesetz erlassen. Die Polizei kann eine Person, von der eine Gefahr ausgeht, sofort aus der Wohnung der gefährdeten Person verweisen. Die Polizei ist ermächtigt solche „Platzverweise“ für mehrere Tage vorzunehmen, damit die Opfer in dieser Zeit Beratung in Anspruch nehmen können.

Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser
Frauenzentrum Troisdorf e.V.,
Hospitalstr. 2, 53840 Troisdorf,
Tel.: 02241 - 722250, Email: Frauenzentrum.Troisdorf@t-online.de, http://www.frauenzentrum-troisdorf.de
Frauenzentrum Bad Honnef / Königswinter,
Hauptstr. 20, 53639 Bad Honnef,
Tel.: 02224 – 10548, Email: info@frauenzentrum-badhonnef.de

Das Frauenhaus des Rhein-Sieg-Kreises erreichen Sie unter der Telefonnummer 02241-330194

Das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen Troisdorf/ Much e.V.  unter der Telefonnummer: 02241 -1484 934

Für Frauen und Mädchen, die von Zwangsverheiratung bedroht sind, ist Unterstützung und Hilfe von in diesem Bereich erfahrenen Institutionen besonders wichtig. Der Flyer Zwangsheirat informiert über erste Anzeichen und Gefahren von Zwangsverheiratungheirat und enthält Adressen von Institutionen, die spezielle Hilfen anbieten.

Im „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis“ treffen sich regelmäßig Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Hilfeinstitutionen des Rhein-Sieg-Kreises.
Neben Fachveranstaltungen zu Themen von häuslicher Gewalt ist die Vernetzung der Mitglieder ein großes Anliegen. Die persönlichen Kontakte und das Wissen um die Aufgabengebiete anderer Mitglieder des Runden Tisches haben zu einer Intensivierung und Verbesserung der Arbeit beigetragen.
Informationen bei : Brigitta Lindemann , Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53705 Siegburg, Tel.: 02241-132524, Email: brigitta.lindemann@rhein-sieg-kreis.de

Die Mitglieder des „Arbeitskreis Opferschutz Bonn/Rhein-Sieg“ engagieren sich in ihrer Arbeit für den Schutz von Opfern von Gewalt. (Information bei Brigitta Lindemann)
In der kontinuierlichen Arbeit des Arbeitskreises ist das Projekt ASS – Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat“ entwickelt worden. Frauen, Jugendliche und Kinder, die Opfer einer Sexualstraftat geworden sind, haben die Möglichkeit neben der medizinischen Hilfe in Kliniken im Bereich Bonn/Rhein-Sieg die Spuren der Gewalttat sichern zu lassen. Häufig sind die Opfer zum Zeitpunkt der Tat nicht sicher, ob sie Anzeige erstatten wollen. Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit die anonym archivierten Spuren zu einem späteren Zeitpunkt (bis zu 10 Jahren) zur Beweisführung heranzuziehen.
Den Flyer "Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat“" finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.

Die Liste der Gleichstellungsbeauftragten finden Sie im Info-Block auf der recheten Seite.

Informationen zu Rückkehr in den Beruf finden Sie hier.

Zwangsverheiratung
Der Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. hat im Auftrag der Landesregierung NRW einen Elternbrief zum Thema Zwangsverheiratung in 5 Sprachen herausgegeben. Exemplare können bestellt werden bei:
Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.
Hasenheide 54,10967 Berlin, Telefon: 030 - 2590060, Fax: 030 - 25900650
Email: ane@ane.de
Die Möglichkeit zum Download besteht auf der Seite des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW.