Gesundheitssystem

Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht

Eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen
Autorin: Dr. Barbara Weiser
die Broschüre finden Sie im Infoblock auf der rechten Seite.

welcome@healthcare
Die Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufe NRW der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW)

welcome@healthcare unterstützt Akteurinnen und Akteure in Nordrhein-Westfalen dabei, geflüchtete Menschen langfristig für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe zu gewinnen und sie bei der gesellschaftlichen Integration zu unterstützen. Mit Blick auf den weiter zunehmenden Fachkräftebedarf in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen sowie auf die Herausforderungen der beruflichen Integration von Geflüchteten, leistet sie damit einen gesamtgesellschaftlich relevanten Beitrag.
Um diese Ziele zu erreichen stellt die Koordinierungsstelle Informationen und Materialien bereit, berät Akteurinnen und Akteure aus den Arbeitsfeldern Pflege und Gesundheit sowie Arbeitsmarktintegration und unterstützt sie bei der Netzwerkarbeit.
Im anliegenden Flyer sowie auf der Website www.healthcare-nrw.de erfahren Sie mehr über welcome@healthcare und ihr Angebot. Flyer im Infoblock auf der rechten Seite

Mit MigrantInnen für MigrantInnen (MiMi) – interkulturelle GesundheitslotsInnen

Die Erfahrung lehrt, dass die Integration in der Gesundheitsversorgung am besten gelingt, wenn zugewanderte Menschen einbezogen werden und aktiv mitwirken. Diesen Ansatz verfolgt das Projekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten“, das von der Freiwilligenagentur und der Integrationsagentur des Diakonischen Werkes An Sieg und Rhein im Rhein-Sieg-Kreis umgesetzt wird. Im Rahmen des Projektes wurden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu interkulturellen Gesundheitslotsen, auch MediatoreInnen genannt,  geschult und informieren in der jeweiligen Herkunftssprache über das deutsche Gesundheitssystem sowie über weitere Themen der Gesundheitsförderung und Vorsorge.

Die LotsInnen können von Institutionen, Gruppen oder einzelnen Personen für herkunftssprachliche Informationsveranstaltungen über die Integrationsagentur oder die Freiwilligenagentur angefragt werden.

Weitere Informationen finden Sie im 'MiMi - Standortflyer' im Infoblock auf der rechten Seite.

Kontakt: Freiwilligenagentur/ Integrationsagentur des Diakonischen Werks, Ringstraße 2. Siegburg, Tel.: 02241 – 2521536 oder 02241 - 2521520, Email: integrationsagentur@diakonie-sieg-rhein.de oder freiwilligen-agentur@diakonie-sieg-rhein.de

Information zum Gesundheitssystem

Die Freiwilligen-Agentur und die Integrationsagentur der Diakonie An Sieg und Rhein in Siegburg bietet eine Beratung und Information zum deutschen Gesundheitssystem  in deutscher und in russischer Sprache an.

Medizinischer Sprachführer auf Deutsch/ Arabisch und Persisch (Farsi)

Ziel des Sprachführers ist es, die Kommunikation mit arabisch oder farsi/ persisch sprechenden Patienten zu erleichtern. Das Werk soll ÄrztInnen ermöglichen,  auch ohne Dolmetscher eine ausführliche Anamnese und einen klinischen Befund erheben und dem Patienten bestimmte Behandlungsschritte wesentlich leichter erläutern können.

Auf 100 Seiten gibt der Sprachführer Anleitungen mit aussagekräftigen Illustrationen, die typisch sind für die Hausarztpraxis, für Fachärzte der Inneren Medizin und in der Klinik/Notaufnahme. Der Inhalt ist in Beschwerden, Vorgeschichte, Körperliche Untersuchungen und Therapie und Operation unterteilt. Aspekte wie Patienteninformationen, Verhaltensregeln im Krankenhausallgemein oder bei Infektion und Weiteres finden sich ebenfalls.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Stichwort 'Medguide' im Infoblock auf der rechten Seite.

Die Pflegetipps - Palliative Care
Die Deutsche Palliativstiftung hat die Broschüre „Pflegetipps - Palliative Care“ bereits in 14 Sprachen
übersetzt. Bis Ende des Jahres wird es 22 Übersetzungen geben.
Die Broschüre bündelt die wichtigsten Informationen rund um die letzte Lebensphase. Hier werden
im Besonderen die Möglichkeiten der Palliativtherapie für Sterbende und der Umgang mit Trauer
erläutert und thematisiert.
Die Broschüre steht zum kostenfreien Download zur Verfügung unter:
http://www.palliativstiftung.de/publikationen/die-pflegetipps-palliative-care/

Informationsplattform „Gesundheit für Geflüchtete“
Das Informationsportal bietet einen Überblick rund um die medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen.

Ziel ist die Aufklärung und Auskunft über die komplexe rechtliche Situation für Geflüchtete
im Gesundheitsbereich. Die Plattform liefert Informationen zu der gesundheitlichen Versorgungssituation, klärt über die rechtlichen Grundlagen auf und stellt guten Beispielen aus der Praxis vor.
Weitere Informationen hier.

Flüchtlinge im deutschen Gesund­heitssystem
1A Verbraucherportal, die Krankenkassenzentrale, hat unter https:www.krankenkassenzentrale.de/fluechtlinge/ ein stark frequentiertes Informationsspezial veröffentlicht, das neben den Voraussetzungen für ein Studium für Flüchtlinge unter anderem folgende Themen aufgreift:

-  brandaktuelle Entwicklungen zur eGK für Flüchtlinge in den einzelnen Bundesländern

-  die definitorischen Unterschiede zwischen Flüchtlingen, Migranten und Asylbewerbern

-  das Thema Pflege, u.a. als Berufsperspektive für Migrantinnen und Migranten.