Prävention

Definition

Allgemein wird zwischen drei Bereichen der gesundheitlichen Vorsorge unterschieden. Die frühe Vorbeugung, auch Primärprävention genannt, soll der Entstehung von Risikoverhalten bzw. Symptomen zuvor kommen. In der nächsten Stufe, der sogenannten Sekundärprävention,  sollen möglichst schnell die beobachteten Risiken und Symptome erfasst werden. Die Nachsorge oder Tertiärprävention bezieht sich auf die Linderung und Rehabilitation nach erfolgter Krankheit.

Prävention als Bestandteil der Gesundheitsförderung

Die medizinische Vorsorge (Prävention) richtet sich an Einzelpersonen, aber auch an Familie, Organisationen oder andere mit diesem Thema befasste Bereiche unserer Gesellschaft.  Prävention ist der Versuch auf psychische und soziale Systeme einzuwirken. Der einzelne Mensch soll auf sich und seine Gesundheit achten, aber auch Staat und Gesellschaft sollen Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung und Prävention verbessern. Außerdem sollen sich die Einrichtungen im Gesundheitswesen neu orientieren, um gesundheitliche Ungleichheiten, die durch gesellschaftliche Ungleichheiten entstehen,  zu verringern.

Weitere Informationen hier.

Informationsplattform „Gesundheit für Geflüchtete“
Das Informationsportal bietet einen Überblick rund um die medizinische Versorgung von geflüchteten
Menschen. Ziel ist die Aufklärung und Auskunft über die komplexe rechtliche Situation für Geflüchtete im Gesundheitsbereich. Die Plattform liefert Informationen zu der gesundheitlichen Versorgungssituation, klärt über die rechtlichen Grundlagen auf und stellt guten Beispielen aus der
Praxis vor.http://gesundheit-gefluechtete.info/

Journal Gesundheitsförderung
Menschen auf der Flucht. Gesundheitsprobleme, Lösungsansätze und Projekte
2015 waren es ca. 890.000 und 2016 bis Ende September ca. 210.000 Personen (genaue Zahlen
gibt es nicht). Die meisten davon kamen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Welche Gesundheitsprobleme haben sie und wie sie vom deutschen Rechts-, Gesundheits- und Wirtschaftssystem aufgenommen werden, gemessen an der allseits propagierten Willkommenskultur, steht im Mittelpunktder Beiträge zum Schwerpunktthema dieser Journalausgabe. Bestellung und Leseprobe hier

Projekt Gesundheitsförderung in Willkommensklassen an Grundschulen - Medienmodul

Das Gesundheitsamt Dortmund hat - unterstützt vom NRW-Gesundheitsministerium -  in der Flüchtlingshilfe ein Programm aufgesetzt, das Unterrichtsvorschläge zu sieben Gesundheitsthemen für den Einsatz im Unterricht mit zugewanderten oder geflüchteten Kindern in Willkommensklassen enthält. Hier geht es um gesundes Essen, Bewegung, Verkehrserziehung etc

https://www.dortmund.de/media/p/gesundheitsamt_6/pdf_3/gesundheitsfoerderung/2017_Broschuere_GesundheitsFoe-Willkommen_WEB.pdf

Drogenberatung

Caritas Suchtkrankenhilfe Rheinbach
Pfarrgasse 6, Rheinbach
Tel.: 02226 - 12404; Email: suchtkrankenhilfe.rheinbach@caritas-rheinsieg.de

Drogen-und Suchtberatung – Caritasverband für den Rhein-Sieg-Kreis e.V.
Ort: Wilhelmstrasse 155 – 157, Siegburg
Tel.: 02241 – 1209302, Email: suchtkrankenhilfe.siegburg@caritas-rheinsieg.de
Homepage

 

Diakonisches Werk an Rhein und Sieg - Drogenhilfe
Ringstraße 60, Siegburg
Sprechzeit: Offene Sprechstunde: Dienstag von 15 Uhr bis 19 Uhr
Tel.: 02241 - 25444 0, Email: dw-drogenhilfe@ekasur.de
Homepage

 

Drogenhilfe im Diakonischen Werk
Ringstraße 60, Siegburg
tel.: 02241 – 66656 oder 02241 - 254440
E-Mail: drogenhilfe@diakonie-sieg-rhein.de
Homepage

Kostenübernahme der Substitutionsbehandlung bei Asylbewerbern
inklusive psychosozialer Begleitbetreuung – im Einzelfall (abhängig z.B. von allgemeinem Gesundheitszustand, Behandlungszeitraum, Stand des Asylverfahrens, etc.).
Bei Rückfragen steht Herr Breuer zur Verfügung.
Tel: 02241 -132747, Email:  heinz-werner.breuer@rhein-sieg-kreis.de

Weitere Anlaufstellen, die bei Ihrem Anliegen möglicherweise weiterhelfen können, finden Sie hier und hier.